Bei uns an der friesischen Küste heißen Krabben - "Granat".
Sie werden in der Nordsee von Krabbenfischern vor der Küste gefangen und noch an Bord der Schiffe gekocht, nur so kann man sie verzehren. Da wir direkt an den Landungshäfen dieser Kutter wohnen, können wir direkt vom Kutter diese Delikatesse kaufen. Sie werden nicht abgewogen und nach Gramm bezahlt, sondern wir Einheimischen bekommen sie nach Litern.
Der Fischer hat einen Messbecher dabei, den füllt er bis zur Oberkante (ca 1 Liter), und sagt: "Stimmt so." Direkt vom Kutter, absolut fangfrisch sind diese kleinen Meerestiere ein Delikatesse. Um sie verzehren zu können, müssen sie von ihrer harten Schale befreit werden, dies nennt man "pulen" und ist eine Kunst für sich. Es gibt zur Hauptfangzeit sogar "Granatpul-Wettbewerbe", hier kann jeder mit machen, der meint schnell genug pulen zu können.
Diesen Sommer haben Hexana und Isa zum ersten Mal gesehen wie ich Granat gepult habe und sie fanden es sehr spannend. Es riecht lecker nach Fisch, so konnten die zwei nicht widerstehen und halfen mir. Natürlich gab es für soviel Hilfe auch eine Belohnung:
"Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen". Wir hatten alle viel Spaß. -:)

Granat pulen mit Hexana und Isa



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