Es war einmal ...

... so beginnen viele Märchen. Was ich hier erzähle, ist aber keines.

Es war einmal ein schwarzer Kater, der sein erstes Lebensjahr noch nicht vollendet hatte. Als Winzling von einem Landwirt verschenkt, verbrachte der Schwarze einige schöne Monate bei einer Familie mit Haus und Garten, konnte nach Belieben ins Freie und ins Haus. Bis dieses eines Tages verschlossen war. Und verschlossen blieb.
Niemand öffnete die Tür oder ein Fenster, niemand ließ den Kater ein, niemand gab ihm Futter und Wasser. Kläglich miaute der Schwarze vor dem Eingang - vergeblich. Er lief von einem Nachbarn zum anderen, getrieben von Hunger, Durst, Sehnsucht nach Geborgenheit und menschlicher Zuwendung. Doch niemand erbarmte sich seiner. Nach einigen schmerzlichen Erfahrungen mit Steinen und gezielten Wasserstrahlen aus Gartenschläuchen durchstreifte er immer weiter entfernte Gebiete. Einmal konnte er mitten in der Nacht nur mit großer Mühe einem Wachhund entkommen, aber nicht unverletzt.
Der Kater hatte es mittlerweile aufgegeben, sein altes Zuhause aufzusuchen. Die Suche nach Nahrung beanspruchte alle Kraft, die ihm noch geblieben war. Das Mäusefangen war unergiebig, und er war nicht besonders gut darin. Der Schwarze suchte in und um Mülltonnen nach Genießbarem. Erbärmlich dünn war er geworden, Zecken und sonstige Parasiten peinigten ihn. Die schlimm entzündete Bissverletzung eiterte.
Fieber kam hinzu, der Kater verlor seine letzten Kräfte.
Nachts kroch er vollkommen ermattet unter ein dichtes Brombeergebüsch, um auszuruhen. Bevor er hinüber dämmerte, glaubte er im Fiebertraum wieder zuhause zu sein ... seine Menschen streichelten ihn, Futter duftete ihm entgegen ... er schnurrte ...
Sein letztes Lebenszeichen.
Die aufgehende Sonne spiegelte sich nur schwach in seinen gebrochenen Augen. Derweil ließen es sich seine Menschen, völlig unbeschwert von jeglichem Gedanken an das seinem Schicksal überlassene Haustier - es gab ja genug Mäuse!, - am Meeresstrand wohl sein.
Geschehen in Deutschland, zur Sommerzeit, Anno Domini 2007.

Entnommen: Our Cats, Autor: Eva-Maria Kolfenbach und Kater Bator

Liebe Katzenbesitzer, es gibt zur Urlaubszeit immer eine Möglichkeit sein Tier während der Abwesenheit versorgen zu lassen, - ein Nachbar, ein Freund, Familienangehörige, vielleicht ihr Tierzüchter oder eine Tierpension. Bitte kümmern Sie sich frühzeitig um die Urlaubsvertretung, Ihr Tier wird es Ihnen danken.

Regenbogenbrücke

Auf Wiedersehen ....

Unser gemeinsamer Weg hat sich getrennt, geliebte Samtpfote. Deiner war kürzer als meiner: Zurück gelassen hast du entsetzliche Stille und Leere. Mein Schmerz ist unsagbar groß, mein Herz blutet. Aber genau dies betrübt dich da drüben auf der anderen Seite. Ich kann dich jetzt nicht mehr sehen, du aber mich.
Dies Wissen und die Zeit, beides wird helfen, die Wunden in mir zu lindern.
Die Erinnerung an dich, an deine Zärtlichkeit, deine Zuwendung, dein Schnurren, deinen warmen kleinen Körper, deine Liebe, trage ich in tiefer Dankbarkeit in meinem Herzen und in meiner Seele.



In Gedanken sind wir bei unseren Tieren die uns bereits über die Regenbogenbrücke verlassen haben und uns aus dem Regenbogenland zuschauen.

** Lilly - weiße Perserkatze - wurde bei meinen Eltern 18 Jahre alt
** Tinka - schwarz/weiße europ. Kurzhaar - wurde 14 Jahre alt
** Adonis - silver-shaded BKH - wurde 9 Jahre alt
** Toulouse - braun/schwarz gestromte(Black-tabby) europ. Kurzhaar - wurde 4 Jahre alt

Wir sind dankbar, dass von unseren auf der HP vorgestellten Tieren noch keines über die Regenbogenbrücke gehen musste.

Nun ist es doch passiert - viel zu früh:
Am 16.02.2008 erreichte uns die Nachricht, dass unser Benny / euer Paul am 15.02.08 mit 11 Monaten verstorben ist. Er wurde tot bei den Bahnschienen gefunden. Wir trauern mit Familie Rattay/Nepper.
20.03.2008: Gottes Wege sind unergründlich !! Ende Februar folgte unser Bertolli / euer Schröder seinem Bruder über die Regenbogenbrücke. Er wurde von einem Auto überfahren. Unser gemeinsamer Schmerz ist unermesslich.
"Seht ihr die Wolken am Himmel, die sich jagen ? - Es sind die Jungs, sie spielen Fangen !
Seht ihr die raschelnden Blätter in den Wipfeln ? - Es sind die Jungs, sie klettern in den Bäumen !
Seht ihr das grüne Gras, das sich wieder aufrichtet ? - Hier lagen die Jungs und beobachteten die Schmetterlinge und Bienen !"
Habt viel Freude und Liebe um Regenbogenland - ihr seit nie vergessen.